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Breite Fahrradsättel günstiger für Potenz

Der Frühling naht und weckt Lust auf Aktivitäten: Warum nicht häufiger das Auto stehen lassen und Radfahren? Im Prinzip eine gute, gesundheitsfördernde Idee. Doch insbesondere Männer sollten auf die Form des Sattels achten: Ausdauerndes Fahrradfahren auf einem schmalen Sattel kann Durchblutungsstörungen und Quetschungen im Penis zur Folge haben und die Potenz stören.

Kraftstrotzend, muskelbepackt und sonnengebräunt nimmt er in enger, windschnittiger Kleidung unverdrossen Berg und Tal: Nach unserem gängigen Bild ist ein Radfahrer kerngesund. Krankheiten kommen in dieser Vorstellung nicht vor - und schon gar keine Potenzprobleme. Doch immer mehr Studien sowohl mit Profifahrern als auch mit Amateuren belegen, dass es nach längerem Radfahren zu Gesundheitsproblemen kommen kann, insbesondere zu Erektionsstörungen.


Nerven und Blutgefäße können gequetscht werden

In einer Studie mit 260 Amateurfahrern, die 1997 in Norwegen durchgeführt wurde, berichteten nach einer Strecke von 540 Kilometern immerhin 22 von 100 männlichen Wettkampfteilnehmernvon einem Taubheitsgefühl im Genitalbereich. 13 von 100 gaben nach dem Rennen sogar eine stark eingeschränkte Erektionsfähigkeit an. Diese Potenzstörungen ließen zwar in den meisten Fällen innerhalb einer Woche nach, bei einigen Radfahrern hielten sie jedoch länger als einen Monat an.

Die Ursache für die nachlassende Manneskraft ist vermutlich der erhebliche, andauernde Druck auf Blutgefäße und Nerven im Penis. Dadurch kann die Versorgung des Genitalbereichs mit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffen eingeschränkt sein; es kommt zu Taubheitsgefühlen und Potenzproblemen.



Form des Fahradsattels spielt eine wichtige Rolle

Durch die Wahl eines modernen Sattels ließe sich diese Gefahr vermutlich deutlich mindern. Dabei ist nicht die Polsterung, sondern die Breite der Sitzfläche ausschlaggebend, so die Ergebnisse einer Studie der Klinik und Poliklinik für Urologie der Universität Köln. Die Urologen hatten bei 20 gesunden, jungen, sportlichen Männern untersucht, ob der Penis beim Radfahren ausreichend mit Blut versorgt wird. Dies gelang mit Hilfe einer Elektrode, die (schmerzfrei) an der Eichel fixiert war und die Durchblutung im Penis während des Radfahrens erfasste.

Getestet wurden vier verschiedene Sattelformen: ein Rennradsattel mit Gelkissen, ein Sattel mit einer Einkerbung im Genitalbereich, ein breiter Ledersattel und ein Damenrocksattel (ohne Sattelnase). Bei allen Modellen wurde die Durchblutung des Penis durch das 20-minütige Radeln gesenkt. Im Grad der Absenkung gab es jedoch signifikante Unterschiede: Der wenig gepolsterte Rennradsattel schnitt am schlechtesten und der Damenrocksattel am besten ab.

Zu ähnlichen Ergebnissen kamen Urologen aus Korea, die bei 20 gesunden Männern den Einfluss von zwei Sattelformen auf die Durchblutung im Penis verglichen. Beide Untersuchungen ergaben: Je schmaler der Sattel, desto größer ist der Druck auf den Damm und um so schlechter ist die Durchblutung. Ob durch das Fahrradfahren oder andere Sportarten (z.B. Reiten) auch langfristige, bleibende Schäden entstehen können, müssen jedoch zukünftige Untersuchungen zeigen.



Wie kann Mann sich beim Radfahren schützen?

Für sportliche Radfahrer ist der Damenrocksattel nach Angaben der Pressestelle der Universität Köln trotz des guten Abschneidens keine Alternative, da er keinen ausreichenden Halt bietet. Vielfahrer sollten vielmehr einen ergonomisch geformten Sattel benutzen, der die Sitzbeinhöcker des Gesäßes unterstützt und eine Entlastungszone (z.B. Aussparung) im Genitalbereich bietet. Eine Neuentwicklung stellt laut Ärzte Zeitung der Sattel Rideball® dar: Er besteht aus einem Ball mit einer Aussparung im Genitalbereich. Dadurch bietet er eine relativ breite Sitzfläche ohne Sattelnase. Die Dämpfung lässt sich zusätzlich individuell durch Auf- und Abpumpen regulieren.

Doch nicht nur die Wahl des Sattels, sondern auch andere Faktoren können das Risiko für Erektionsstörungen nach dem Radfahren mindern: So hat auch die richtige Höhenjustierung und eine waagrechte bis leicht nach vorne geneigte Sattelposition einen positiven Einfluss auf die Durchblutung. Schützend wirken sich zudem ein häufiger Wechsel zwischen sitzendem und stehendem Fahren, das Einlegen von Pausen sowie nahtlose Radlerhosen aus.

Quelle: Pressestelle der Universität Köln, 2002, International Journal of Impotence Research 2002, ZDFratgeber, 2002, Ärzte Zeitung, 2003.

 
 
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